24.09.2018, Berlin

Einzelsachverständiger im Rahmen einer Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages zum Thema Mindestlohn

Das Thema Mindestlohn beschäftigt den Ausschuss für Arbeit und Soziales in einer öffentlichen Anhörung am Montag, 24. September 2018. Die geladenen Sachverständigen sollen drei Anträge der Linksfraktion und einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen bewerten.
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen der Sachverständigen

Interview zum Thema „Wird aus der Arbeitsagentur eine Weiterbildungsagentur?“ in der Sendung SWR Arbeitsplatz (SWR 1) am 22.09.2018
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»Eine Nachricht ging diese Woche nahezu komplett unter: Die Bundesagentur für Arbeit wird zu einer Art Weiterbildungsagentur umgebaut. Eine Grundlage dafür ist das so genannte „Qualifizierungschancengesetz“, das am Mittwoch auf dem Weg gebracht wurde. Weiterbildung für alle also? Wer profitiert davon? Und ist die Arbeitsagentur überhaupt qualifiziert dafür? Interview mit Stefan Sell von der Hochschule Koblenz.«

Interviewpartner in der Dokumentation „Immer länger arbeiten … Rente mit 70?“ (BR-Fernsehen) am 19.09.2018
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»Dieter, 59, und Rainer, 53 arbeiten auf dem Bau. Beide gehören zu den geburtenstarken Jahrgängen und arbeiten seit sie Teenager sind. Sie können sich nicht vorstellen, bis zu ihrem errechneten Rentenalter von 64 bzw. 65 weiterzuarbeiten. Doch jeder Monat, den sie früher gehen wollen, bedeutet Abschläge bei ihrer Rente. Aber nicht nur schwer körperlich arbeitende Menschen haben Sorge, ob sie bis zum vorgesehenen Rentenalter durchhalten. Auch Angestellte in der Verwaltung oder in sozialen Berufen kommen an ihre Grenzen. Ihre Herausforderung ist die Digitalisierung, die ständiges Umdenken und Fortbildungen erfordert. Wie lange können sie dem neuen Tempo standhalten? Wie können sie fit bleiben, damit ein vorzeitiges Ausscheiden nicht eine geringe Rente nach sich zieht? Zwischen Wirtschafts- und Sozial-Wissenschaftlern wird heftig diskutiert, wie zukunftsfähig unser Rentensystem in seiner jetzigen Form ist. Die Babyboomer der Jahrgänge 1955 bis 1966 bringen es an seine Grenzen. Müssen mehr Steuergelder in den Topf der gesetzlichen Rentenversicherung fließen? Oder braucht es sogar einen radikalen Umbau? Viele Warnzeichen zeigen, dass es höchste Zeit ist, das System auf den Prüfstand zu stellen. Denn die Polarisierung in der Gesellschaft steigt: Zwischen Gutverdienern, die es sich leisten können, früher in Rente zu gehen, und jenen, die nur niedrige Renten bekommen, aber bis zum Schluss durchhalten müssen. Wo sind die neuen Konzepte? Die Politik verweist auf die gerade eingerichtete Rentenkommission, deren Vorschläge sie abwarten will. Doch die Zeit drängt: Können wir wirklich alle länger arbeiten? Oder muss es ein flexibles Renteneinstiegsalter geben mit Ausgleichszahlungen zur Vermeidung von Altersarmut?«

19.09.2018, Dortmund

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Unternehmensziel – Absichtserklärung oder Realität mit Blick auf die Teilzeit-Kräfte“

Vortrag auf einer Veranstaltung von Jobcenter-Gleichstellungsbeauftragten

Interview „Schon 2025 arbeiten Maschinen laut WEF-Studie mehr als Menschen: Wie muss sich der Arbeitsmarkt darauf einstellen?“ (SWR Aktuell) am 17.09.2018