Professor Dr. Stefan Sell als Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste berufen

»Mit der Berufung in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste wurde jetzt die wissenschaftliche Arbeit von Professor Dr. Stefan Sell vom RheinAhrCampus Remagen, einem Standort der Hochschule Koblenz, gewürdigt.

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste hat den renommierten Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Mitte November als ordentliches Mitglied berufen. Die Wahl erfolgte durch den Senat der Akademie auf Vorschlag der Nominierungskommission für die Klasse „Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften“.

Sell ist seit 1999 Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften am RheinAhrCampus in Remagen. Darüber hinaus leitet er das Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM). Er gilt als Experte in volkswirtschaftlichen, sozialpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Themen.

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste wurde 1990 in Salzburg gegründet und verfügt heute über mehr als 2.000 Mitglieder aus der ganzen Welt, darunter über 30 Nobelpreisträger. Die Mitglieder gelten als anerkannte Spitzenwissenschaftler. Die Akademie versteht sich als Wissensnetzwerk, das über Fächer- und Ländergrenzen hinweg zu europarelevanten Themen forscht.«

(Quelle: Professor Dr. Stefan Sell als Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste berufen, 06.12.2018)

03.12.2018, Berlin

„Armut und Behinderung – von ideologischen Begriffen und herausfordernden Wirklichkeiten“

Vortrag auf der Veranstaltung „Arm ab und arm dran – Armutsrisiko Behinderung“
zum Welttag der Menschen mit Behinderungen des Deutschen Behindertenrates

Interview zum Thema „Fördern ohne Fordern – Alternativen zu Hartz IV“ in der Sendung „Wortwechsel“ (Deutschlandfunk Kultur) am 30.11.2018
Audio

Kaum eine politische Reform wird so heiß diskutiert wie Hartz IV. SPD und Grüne überbieten sich mit Vorschlägen, die Grundsicherung zu ersetzen. Aber sind dies wirklich Alternativen? Oder ist die Zeit reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen?
Die SPD würde Hartz IV am liebsten versenken und stattdessen ein „Bürgergeld“ einführen. Die Grünen schlagen eine bedingungslose „Garantiesicherung“ vor. Und Union und FDP wollen Hartz IV beibehalten, auch die Sanktionen. Ihr Argument: Die Reformen hätten geholfen, die Arbeitslosigkeit deutlich zu reduzieren.
Aktuellen Umfragen zufolge ist die Mehrheit der Deutschen für eine grundlegende Änderung der Grundsicherung. Nur, wie kann eine Alternative zu dem bisherigen System von „Fördern und Fordern“ aussehen? Ist eine bedingungslose Zahlung nicht ungerecht jenen gegenüber, die das Sozialsystem am Laufen halten? Oder ist die Zeit reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen?

Darüber diskutieren:
➞  Inge Hannemann, Hartz IV-Kritikerin
➞  Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz
➞  Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin