Der gesetzliche Mindestlohn und seine Anhebungen. Diesseits und jenseits einer reduzierten Tarifindex-Arithmetik und einer (symbol)politischen Lohnsetzung
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Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften
Der gesetzliche Mindestlohn und seine Anhebungen. Diesseits und jenseits einer reduzierten Tarifindex-Arithmetik und einer (symbol)politischen Lohnsetzung
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Interview zum Thema „Arbeitsbedingungen bei Paketdiensten: Der wilde Westen des Arbeitsmarktes“ (WDR) am 06.05.2026 (29 Minuten)
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➔ Kurzfassung des Interviews als Lesefassung: „Wilder Westen des Arbeitsmarkts“ (06.05.2026)
»Bundesweit ist der Zoll am Mittwoch mit Kontrollen gegen schwarze Schafe in der Paketbranche vorgegangen. Dort herrschen teils prekäre Arbeitsbedingungen. Sozialwissenschaftler und Arbeitsmarkt-Experte Prof. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz erklärt, warum bestehende Gesetze oft wirkungslos bleiben – und weshalb auch wir Kunden Verantwortung tragen.«
Ein 80 Prozent-Mindestlohn für harte Arbeit als Erntehelfer in Deutschland? Erneut wird eine Absenkung für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft gefordert und mit professoralen Weihen unterfüttert
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Interviewpartner im Beitrag „Paketboten unter Druck: Immer schlechtere Arbeitsbedingungen“ im Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ (ARD) am 29.04.2026
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»In Deutschland werden jeden Tag im Schnitt rund 10 Millionen Pakete verschickt. Viele große Zusteller setzen dafür Subunternehmer ein. Und diese stehen, auch durch die Erhöhung des Mindestlohns, unter großem wirtschaftlichem Druck. Für die Paketboten bedeutet das oftmals: Die Arbeitsbedingungen haben sich weiter verschlechtert. Schlechte Bezahlung und Lohndrückerei sind an der Tagesordnung. Plusminus hat mehrere Paketboten begleitet und verdeutlicht die Probleme einer ganzen Branche.«
Ab in die Großstädte und in den Süden Deutschlands, aber einen Bogen um die ostdeutschen Bundesländer? Wie sieht die regionale Verteilung der zugewanderten Fachkräfte aus?
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Studiogast in der Diskussionssendung „Von Zuckersteuer bis Zuzahlung. Was bringt die geplante Gesundheitsreform?“ (SWR Kultur) am 24.04.2026
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Um die Milliardendefizite bei den Krankenkassen auszugleichen, will die schwarz-rote Bundesregierung das Gesundheitssystem umbauen: U.a. sollen die beitragsfreie Familienversicherung eingedampft, die Kosten für Rezepte angehoben und die Ausgaben der Krankenkassen an die Einnahmen gekoppelt werden. Während der Ärztekammerpräsident die geplante Reform als „durchaus angemessen“ bezeichnet hat, laufen Sozialverbände und Patientenschützer dagegen Sturm. Wie sinnvoll sind die Maßnahmen im Einzelnen? Und was bedeuten Sie für unsere Gesundheitsversorgung?
Doris Maull diskutiert mit: Ralph Bollmann, Wirtschaftsredakteur bei der FAZ; Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland und Prof. Dr. Stefan Sell, Sozialwissenschaftler, Hochschule Koblenz.