Pflegekräfte sind deutlich häufiger krank als der Durchschnitt aller Beschäftigten. Und was das nicht nur mit Covid-19 zu tun hat
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Stefan Sell
Cyberkrimininalität – auch ein sozialpolitisches Thema
Wachstumsmarkt Cyberkriminalität – nicht nur ein Wirtschaftsthema. Zur sozialpolitischen Bedeutung von Cyberangriffen
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Berufsausbildung: Schieflage vor, durch und nach Corona
Noch immer inside Corona: Die Schieflage auf „dem“ Ausbildungsmarkt. Aber nicht nur wegen Corona
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Wie weiter nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur „24-Stunden-Betreuung“
Interviewpartner im Beitrag „Dilemma 24-Stunden-Pflege – Was muss die Politik nun tun?“ des Politikmagazins „Zur Sache Rheinland-Pfalz“ (SWR-Fernsehen) am 08.07.2021
➔ Video
»Das Mindestlohn-Urteil in der häuslichen Pflege zeigt das Dilemma: Die nicht immer einwandfreien Arbeitsbedingungen von vielen osteuropäischen Pflegekräften sind schon lange bekannt, doch so richtig zuständig fühlte sich lange Zeit niemand in der Politik, so lange es keine Probleme gab. Denn überall im Land fehlen Pflegekräfte und auch das Pflegeheim ist oft keine Alternative, denn viele ältere Menschen möchten lieber zu Hause betreut werden. Hinzu kommt, dass es auch in Pflegeheimen oft lange Wartelisten gibt. Wie bleibt Pflege bezahlbar?«
Vorher lief dieser Beitrag:
➔ Wird die häusliche Pflege für viele unbezahlbar? »Für viele war es ein Paukenschlag: Das Bundesarbeitsgericht hat geurteilt, dass auch Pflegekräfte aus Osteuropa, die in privaten Haushalten eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung übernehmen, für ihre Arbeit den in Deutschland festgelegten Mindestlohn bekommen müssen. Die Gewerkschaft Verdi begrüßt das Urteil. Doch was heißt das konkret für Betroffene?«
Pflege-Murks und weiter steigende Eigenanteile in den Pflegeheimen
Die Eigenanteile der Pflegebedürftigen in Heimen steigen – und warum eine (angebliche) gesetzliche Bremse ganz schnell heiß laufen wird
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Auswirkungen der Corona-Krise
Interviewpartner in der Sendung „Das Pleitevirus – Wie Corona Existenzen vernichtet“ (HR2 Kultur) am 06.07.2021
➔ Audio
»Die Corona-Pandemie mit ihren massiven Einschränkungen im Alltag wurde immer als der Super-Gau für die Wirtschaft beschrieben: Eine ausgebremste Welt-Konjunktur, Pleiten noch und nöcher – dazu ausgestorbene Innenstädte mit verrammelten Läden, die für immer geschlossen bleiben, weil sie die Krise nicht überstanden haben. So die Befürchtung. Ein Blick in die Statistik vermittelt allerdings einen anderen Eindruck. Bei uns in Deutschland hat es im vergangenen Jahr, im Vergleich zu 2020, fast 15 Prozent weniger Insolvenzen gegeben. Auch in den meisten anderen Ländern Europas ist diese Entwicklung zu beobachten. War die Corona-Pandemie für die Wirtschaft also doch harmloser als gedacht? Fachleute zumindest warnen: Viele Läden hätten auf eigene Initiative hin geschlossen, bevor sie überhaupt offiziell Insolvenz anmelden mussten und in der Statistik gelandet wären. Und die staatlichen Hilfsprogramme verdeckten die wahre Situation in einigen Branchen. Kommt das dicke Ende also noch? Und was können wir tun, um leere Innenstädte und Massen-Arbeitslosigkeit im Handel und dem Dienstleistungs-Gewerbe zu verhindern?«