Studiogast in der Nachrichtensendung „Der Tag“ (Phoenix) am 08.05.2013, 23:00 – 0:00 Uhr zum Thema „Immer mehr Hartz IV-Aufstocker?“
Es gibt ja den schönen Ausdruck „in ein Wespennest stechen“. Gemeint ist damit: Aufruhr bzw. Unruhe verursachen, etwas Heikles berühren oder ansprechen. Diesen Eindruck konnte man heute bekommen, wenn man sich die überraschend vielen und schnellen Reaktionen auf den Beitrag „Staat muss immer öfter Löhne aufstocken“ von Thomas Öchsner in der Süddeutschen Zeitung anschaut.
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Eigentlich hat man sich ja schon fast „gewöhnt“ an die Meldungen aus dem Niedriglohnsektor und dem Land des Lohndumping. Insofern könnte man die folgende Meldung der Süddeutschen Zeitung überlesen – was man aber nicht tun sollte: „Staat muss immer öfter Löhne aufstocken“.
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Dienstag, 07. Mai, 20:00 – 21:00 Uhr
Von Human Resources zu Human Relations – wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?
Talksendung auf der re:publica 13 in Berlin mit Sue Reindke, Joachim Hasebrook, Teresa Bücker, Anke Domscheit-Berg, Stefan Sell, Anna-Mareike Krause, Tilo Jung
Immer diese Akademiker – in den vergangenen Jahren drehte sich die ganze Debatte über einen (angeblichen) Fachkräftemangel überwiegend bis ausschließlich um akademische Berufe, besonders präsent dabei die Ärzte und Ingenieure, bei denen man zuweilen den Eindruck bekommen kann, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Und nun muss man – den wahren Kern der Problematik schon weitaus besser treffend – den folgenden Artikel zur Kenntnis nehmen: „Facharbeiter verzweifelt gesucht“.
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Interview zum Thema „Alle Parteien für Mindestlöhne. Der Teufel steckt im Detail“ im Wirtschaftsmagazin „Profit“ (WDR 5) am 06.05.2013, 18:00 – 18:30 Uhr
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Menschen einzusperren, sie zu bestrafen, ist das eine. Früher oder später kommen die Häftlinge dann wieder auf freien Fuß – und sie sollen sich wieder integrieren. Wenn das nicht passiert, dann droht oftmals neues Ungemach und auch der Gesellschaft neue Probleme und Kosten. Und die Zahlen deuten darauf hin, dass es hier ein Problem gibt: In Deutschland liegt die Rückfallquote bei 33%, im Jugendstrafrecht sogar bei rund 55%. Wobei es sich hierbei nur um Durchschnittswerte über alle Gefangenen handelt, also über alle Deliktgruppen hinweg. Mittlerweile weiß man gesichert, dass die Frage, ob die Haftentlassenen eine Beschäftigung finden, wenn sie wieder draußen sind, von entscheidender Bedeutung eben auch für die Höhe der Rückfallquote ist. Und an den Beschäftigungsmöglichkeiten hapert es oft, so dass die schlimmste Variante darin besteht, die ehemaligen Strafgefangenen wieder in ihr altes Umfeld zu entlassen ohne jeden Anknüpfungspunkt für eine andere Zukunft, also ohne Job und nicht selten auch ohne Wohnung. In diesem Kontext sind aufmerksam alle Aktivitäten zu beobachten und zu würdigen, die versuchen, bereits während der Haftzeit Perspektiven für eine anschließende Beschäftigung aufzubauen versuchen.
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