Leistung muss sich lohnen – für manche soll das ja eine Art Religionsersatz geworden sein. Aber auch für normale Menschen klingt das erst einmal sehr vernünftig und anstrebenswert, wenn wir mit Blick auf das Arbeitsleben beispielsweise an die aufopferungsvolle Leistung von Krankenschwestern, Erzieher/innen oder Facharbeitern im Dreischicht-Betrieb denken. Schaut man genauer hin, werden viele der genannten wirklichen Leistungsträger eher von gegenteiligen Erfahrungen berichten.
Aber in der Wirtschaft wird das Motto sehr hoch gehalten, vor allem von den „Führungskräften“, die sich vollständig der Unternehmenssache hingeben. Und wenn das für die Wirtschaft gilt, dann ist es für die neue Bundesagentur für Arbeit, die sich unter ihrem Chef Frank-Jürgen Weise am liebsten wie ein börsennotierter Großkonzern aufstellen möchte, ein anstrebenswertes Ziel, das auch so zu machen.
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Da ist es wieder aufgetaucht aus dem Ozean der „familienpolitischen“ Leistungen – das Betreuungsgeld. Was gab es im Vorfeld für einen Streit um diese neueste Kreation von Geldleistungen mit einer aufgeregten Debatte zwischen „Fernhalteprämie“ und epochaler Herstellung von „Wahlfreiheit“ schwankend, dann die ersten Meldungen nach dem Inkrafttreten zum 1. August dieses Jahres, wo Menschen, die das beantragt hatten, mit der Lupe gesucht werden mussten bis hin zu verzweifelten Aktionen der Befürworter wie in Bayern, die den potenziellen Betreuungsgeld-Eltern sogar vorausgefüllte Anträge ins Wohn- bzw. Schlafzimmer geschickt haben – und dann so eine Nachricht: „Viele Eltern gehen beim Betreuungsgeld leer aus“.
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Der gesellschaftliche Wertewandel ist unaufhaltsam und schlägt sich über kurz oder lang auch in den Zahlen nieder. Nehmen wir als Beispiel die Elternzeit mit Elterngeld-Bezug und hierbei die Frage der Väterbeteiligung.
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Die einen negieren ihn, die anderen spüren ihn: Ärztemangel in Deutschland zwischen Realität, Propaganda und notwendigen Fragen an die Bundesländer.
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Interview zum Thema „Arbeitslose brauchen Perspektive!“ in: Caritas Concret Nr. 2/2013
Was geschieht mit „Ein-Euro-Jobbern“, wenn die Förderung endet? Sozialwissenschaftler des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (ibus) haben 45 Teilnehmer der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme knapp ein Jahr lang begleitet.
Darin auch ein Beitrag des Bischofs von Trier, Dr. Stephan Ackermann: Neue Sicht: Der Blick auf die Menschen