Rechtsanwälte vertragen wegen der anwaltlichen Unabhängigkeit keine Finanzinvestoren, so der EuGH. Und wie ist das dann mit Ärzten in medizinischen Versorgungszentren?
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Stefan Sell
Neue Veröffentlichung: Die Langzeitpflege diesseits und jenseits der versäulten Versicherungssysteme

Sell, S. (2025): Winter is coming: (Un)Mögliche Perspektiven der Langzeitpflege jenseits der Pfadabhängigkeit des säulenartigen Systems, in: Franz Knieps und Anne-Kathrin Klemm (Hrsg.): Gesundheitspolitik neu aufgelegt. Wie die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert und weiterentwickelt werden muss, Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2025, S. 208-210
Immer mehr haben immer weniger: Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung
Entwicklung der Tarifbindung und betrieblichen Mitbestimmung: Immer mehr Beschäftigte haben nichts davon. Und die neue Bundesregierung macht in Recycling
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Der Blick von ganz oben auf gesundheitliche Ungleichheiten und deren Folgen
Soziale Gerechtigkeit ist eine Frage von Leben und Tod. Das hat die WHO 2008 mit Blick auf gesundheitliche Ungleichheiten ausgeführt. Und 2025 muss sie es wiederholen
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Die Überstunden(zuschläge) und die Teilzeitarbeit
Die Teilzeitarbeit (nicht nur) in der Pflege, die Überstunden und die monetären Zuschläge für die Mehrarbeit. Das Bundesarbeitsgericht hat seine bisherige Rechtsprechung grundlegend geändert
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Neue Veröffentlichung: Finanzierungsfragen der Gesetzlichen Krankenversicherung
Sell, S. (2025): Systembedingte Grenzen der GKV-Finanzierung überwinden, in: Gesundheit und Gesellschaft Wissenschaft, Heft 2/2025, S. 33-42
➔ Beitrag
»Im bestehenden System – unter der Nebenbedingung der international einmaligen Dualität des Krankenversicherungssystems mit einer privaten Krankenversicherung, in der sich ein Teil der einkommensstärkeren Personen der solidarischen Finanzierung entziehen kann – stößt die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) an mehrere systembedingte Grenzen. Dies muss im Kontext der Ausgabendynamik und der Bedarfsentwicklung zu stark steigenden Beiträgen führen, was dann als Lohnnebenkosten problematisiert wird. Zugleich müssen aus den – wegen der Bemessungsgrenze für Lohneinkommen nach oben gedeckelten – Beiträgen aufgrund der Verschiebebahnhöfe zahlreiche sogenannte versicherungsfremde Leistungen finanziert werden, die an sich aus Steuermitteln zu tragen wären. Vor diesem Hintergrund wird für eine systematisch abgesicherte Ausweisung der über Steuermittel zu finanzierenden Leistungen und für eine nachhaltige Regelbindung des Steueranteils plädiert. Das kann einen Teil des Drucks von der Beitragsfinanzierung nehmen und lässt sich verteilungspolitisch und volkswirtschaftlich begründen. Angeraten wird auch eine Perspektivenerweiterung hin zu den positiven externen Effekten der Ausgaben im Bereich der GKV.«