Nicole Kukula und Stefan Sell:

Leistungsorientierte Vergütung in der Kindertagespflege.
Von der aktuellen Praxis zu einem zukunftsfähigen Modell?

Remagen, Berlin 2012

>> PDF

Die Langfassung der Studie zu den derzeit vorhandenen Vergütungsstrukturen in den Bundesländern und eine ausführliche Darstellung der Modellansätze für eine leistungsorientierte Vergütung wird im Herbst als Buch im ibus-Verlag erscheinen.

Interviewpartner im Beitrag „So laufen die Geschäfte“ im „Morgenmagazin“ (ARD) am 27.08.2012

Das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (ibus) wurde vor einigen Monaten vom Bundesverband für Kindertagespflege und mit Förderung des Bundesfamilienministeriums beauftragt, eine Studie zu erstellen zum Thema „Leistungsorientierte Vergütung in der Kindertagespflege“. Die Erstellung der Expertise ist nun abgeschlossen und sie beinhaltet neben den Modellen für eine andere Vergütung als heute auch eine bundesweite Vollerhebung der bestehenden Vergütungsstrukturen vor Ort. Beides wird auf einer bundesweiten Fachtagung am Montag in Hannover vorgestellt:

27.08.2012, Hannover
„Vorstellung der Ergebnisse einer bundesweiten Vollerhebung zur gegenwärtigen Vergütungsstruktur der Kindertagespflege in den Kommunen“ sowie

„Modelle einer zukünftigen leistungsorientierten Vergütung in der Kindertagespflege“

Vorträge gemeinsam mit Nicole Kukula auf der Fachtagung „Leistungsorientierte Vergütung in der Kindertagespflege – von der aktuellen Praxis zu einem zukunftsfähigen Modell?“ des Bundesverbandes für Kindertagespflege

>> Auf dieser Fachtagung wird auch eine Broschüre mit den Ergebnissen der Untersuchung der bestehenden Vergütungslandschaft sowie den Modellen einer leistungsorientierten Vergütung veröffentlicht, die dann im Anschluss an die Fachtagung direkt als PDF-Version hier abgerufen werden kann.

In der Kinder- und Jugendhilfe dreht sich schon seit geraumer Zeit fast alles um den Ausbau der Kinderbetreuung. Aber es gibt daneben noch viele andere, ebenfalls wichtige Handlungsfelder der Arbeit mit und für unsere Kinder und Jugendlichen, die aber entweder gar nicht mehr auftauchen in der Berichterstattung oder aber wenn, dann nur noch reduziert auf einen problematischen Kostenfaktor für die kommunalen Haushalte. Da wird dann gesprochen von „explodierenden Jugendhilfeausgaben“ oder vor dem „Sprengsatz erzieherische Hilfen“ gewarnt. Und die Träger der öffentlichen Jugendhilfe müssen sich immer öfter kritische Anfragen hinsichtlich der Wirksamkeit und vor allem der Wirtschaftlichkeit der von ihnen veranlassten Maßnahmen gefallen lassen.

>> mehr