Heute haben wir in Bochum auf einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem Initiativkreis Ruhr eine Fachtagung durchgeführt zum Thema „Aus Schulabbrechern werden Facharbeiter!“. Zahlreiche Vertreter vor allem aus der Wirtschaft sind zu der Veranstaltung gekommen, die von der Bundesbildungsministerin Schavan eröffnet wurde, die dann auch den einführenden Vortrag gehalten hat.

Foto v.l.n.r.: Christine Henry-Huthmacher von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, Prof. Dr. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz, Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender BP Europa sowie Bodo Rombach, ehemaliger Kanzleramtsminister unter Gerhard Schröder und heute Moderator des Initiativkreises Ruhr.

Zu der Veranstaltung gibt es eine >> Pressemitteilung.

Wer sich für die Reformvorschläge interessiert, die vor allem mit Praktikern aus dem Berufsbildungssystem erarbeitet worden sind, der kann die hier als PDF-Datei abrufen:

Henry-Huthmacher, C. und Hoffmann, E. (Hrsg.): Der erfolgreiche Weg zum Berufsabschluss – Neue Reformvorschläge, St. Augustin/Berlin >> PDF
In diesem Sammelband u.a.: Sell, S. (2011): Reformansatz: Vom Übergangssystem zur betriebsnahen Integration in Arbeit und Ausbildung, S. 51-69

12.11.2012, Bochum

„Zielmarke: Der erfolgreiche Weg zum Berufsabschluss – neue Reformvorschläge“

Vortrag auf dem Kongress „Aus Schulabbrechern werden Facharbeiter!“ der Konrad-Adenauer-Stiftung und Initiativkreis Ruhr

sowie

Moderation der anschließenden Podiumsdiskussion: „Wie finden wir die Facharbeiter der Zukunft?“ mit Wilhelm Bonse-Geuking, Vorsitzender des Vorstands RAG-Stiftung; Prof. Dr. Hubert Esser, Präsident Bundesinstitut für Berufsbildung, Regina Görner, IG Metall und Mitglied im CDU-Bundesvorstand; Prof. Dr. Ahmet Toprak, Fachhochschule Dortmund und Ulrich Weber, Personalvorstand Deutsche Bahn

Vor dem Hintergrund der heute beschlossenen Einführung des Betreuungsgeldes sowie des offensichtlichen Mangels an Betreuungsplätzen für die unter dreijährigen Kinder in vielen Regionen Westdeutschlands im Vorfeld des im August 2013 wirksam werdenden Rechtsanspruchs auf einen solchen ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Mainz ein Meilenstein: Stadt muss bei Rechtsanspruch privaten Krippenplatz bezahlen
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Das war aber eine echt schwere Geburt – soeben wird aus dem Bundestag gemeldet, dass das Betreuungsgeld zum August des kommenden Jahres als neue Gabe im Potpourri der „familienpolitischen“ Leistungen das Licht der Welt erblicken soll. Zumindest hat das die Mehrheit der Abgeordneten aus den Koalitionsparteien so beschlossen.
Die Opposition lief kurz vor der Abstimmung im Bundestag noch mal Sturm gegen das Betreuungsgeld: Peer Steinbrück würde die „Herdprämie“ nach einem Wahlerfolg sofort beerdigen. Der SPD-Kanzlerkandidat bezeichnet sie als „Schwachsinn“.
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08.11.2012, Stuttgart

„Arbeitsmarktpolitik der Zukunft“

Vortrag auf dem Kongress „ProArbeit 2012. Arbeitsmarktpolitik – wo bleibt der Mensch?“

Es gibt
Tage, an denen häufen sich die Berichte aus dem deutschen
„Jobwunder“-Land, die einen anderen Blick ermöglichen – ein Blick auf
die Schattenseite, die jede Medaille hat. Auf die Ausfransungen und Untiefen
der modernen Arbeitswelt, die so gar nicht passen wollen in die
Erfolgsgeschichten und Jubelmeldungen.
Beginnen
wir mit rumänischen Arbeitsverträgen in einem bayerischen Schlachthof, der
einem niederländischen Konzern gehört.
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Seit
Monaten ist die Frage, wie der in weniger als einem Jahr im August 2013
„in Kraft treten sollende“ Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz
ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auch eingelöst werden kann (oder was
passiert, wenn das nicht passiert) Gegenstand einer heftigen öffentlichen
Diskussion. In diesem Kontext wurden gestern die neuen Zahlen zum Stand des
Ausbaus der Kindertagesbetreuungsangebote in Deutschland vom Statistischen
Bundesamt veröffentlicht.
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