Interview zum Thema „Von Arbeit leben. Bundesrat fordert flächendeckenden Mindestlohn“ im Wirtschaftsmagazin „Profit“ (WDR 5) am 01.03.2013, 18:05 – 18:30 Uhr
Haareschneiden für 2,50 € pro Stunde, Schweine zerlegen für 3,10 €, Gebäude bewachen für 4,40 € – immer weniger Menschen können selbst bei einer Vollzeitbeschäftigung nicht von ihrer Arbeit leben oder gar eine Familie ernähren. Deshalb hat der Bundesrat heute, 01.03.13, auf Initiative von SPD und Grünen einen Gesetzesentwurf für einen bundesweiten Mindestlohn von 8,50 Euro beschlossen. Doch wird dieses Gesetz das Problem beheben? Wie unterscheidet sich diese Initiative von den Plänen der schwarz-gelben Bundesregierung in Sachen Mindestlohn?
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Interviewpartner
im Beitrag „Bundesrat für Mindestlohn“ in der Nachrichtensendung „ARTE Journal. Das europäische Nachrichtenmagazin“
(ARTE) am 01.03.2013, 12:50 – 13:10 Uhr
im Beitrag „Bundesrat für Mindestlohn“ in der Nachrichtensendung „ARTE Journal. Das europäische Nachrichtenmagazin“
(ARTE) am 01.03.2013, 12:50 – 13:10 Uhr
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Interviewpartner
im Beitrag „Für und wider Leiharbeit“ im „mittagsmagazin“ (ARD) am 28.02.2013,
13:00-14:00 Uhr
im Beitrag „Für und wider Leiharbeit“ im „mittagsmagazin“ (ARD) am 28.02.2013,
13:00-14:00 Uhr
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Interviewpartner in Beitrag „Leiharbeit bei Amazon & Co. – Fluch oder Segen?“ des Politikmagazins „Zur Sache Baden-Württemberg!“ (SWR-Fernsehen) am 28.02.2013, 20:15 – 21:00 Uhr
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(Der Beitrag zur Leiharbeit beginnt in der Minute 8:40 der Sendung)
Interviewpartner im Beitrag „Leiharbeit wird zum Lohndumping – Amazon, Globus und Co.“ des Politikmagazins „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ am 28.02.2013, 20:15 – 21:00 Uhr
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28.02.2013, Mainz
„Das Gymnasium in der Bildungslandschaft von Morgen“
Vortrag auf dem Gymnasialtag „Zukunft Gymnasien“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz
Gast in der Talksendung „Reiss & Leute“ (SWR-Fernsehen) am 27.02.2013, 18:15-18:45 Uhr, zum Thema „Aus für die ‚Ehrenrunde‘ – der Streit um Sitzenbleiben in der Schule“, live aus dem Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz
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Sitzenbleiben – das Gefühl, versagt zu haben, Ärger mit den Eltern, der Abschied von den Klassenkameraden. Doch der Alptraum ungezählter Schüler-Generationen könnte zu Ende gehen. In Rheinland-Pfalz soll es bald einen Modellversuch geben, in dem der Verzicht auf die sogenannte „Ehrenrunde“ getestet werden soll. Darauf haben sich die rot-grünen Regierungsparteien bereits bei ihren Koalitions-Verhandlungen verständigt. Kritiker der Pläne wittern den Abschied vom Leistungsgedanken, fürchten, den Schülern werde schon zu Beginn ihrer Laufbahn ein Freifahrtschein bis zum Abitur ausgehändigt. Die Gegenseite sagt: Sitzenbleiben ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Die Wiederholung von Schuljahren vergeude Lern- und Lebenszeit, koste Millionen, und mache aus schwachen doch keine Musterschüler.
Pro und Contra Sitzenbleiben – Beatrix Reiss diskutiert mit ihren Gästen
– Gerhard Bold, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE: „Sitzenbleiben ist ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert. Der alte Zopf muss abgeschnitten werden“,
– Sofia Gall, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung: „Durch das Abschaffen des Sitzenbleibens werden Kosten eingespart. Die können in die Förderung der Schüler gesteckt werden“,
– Vivien Schmitz, Landesvorsitzende der Schüler-Union: „Sitzenbleiben ist Anstoß zu mehr Fleiß und die Chance, Bildungslücken zu schließen, also ein pädagogisches Motivationsinstrument“,
– Malte Blümke, Landesvorsitzender des Philologenverbandes: „Schüler brauchen das Risiko des Scheiterns und Misserfolgs, das stärkt die Eigenverantwortung“,
– Prof. Dr. Stefan Sell , Bildungsforscher an der Hochschule Koblenz: „Eine Scheindebatte – eigentlich geht es um eine grundlegende Reform des Schulsystems“,
sowie Schülerinnen und Schülern des Mainzer Schloss-Gymnasiums