Erst vor kurzem wurde auf dieser Seite über den Durchbruch im Friseurhandwerk die stufenweise Einführung eines Mindestlohns betreffend berichtet. Die Debatte über Mindestlöhne fokussiert oftmals nur auf das Pro und Contra bestimmter Mindestlohnhöhen hinsichtlich der wahrscheinlichen oder vermuteten Auswirkungen auf die Beschäftigung. Aber auch wenn man Befürworter eines Mindestlohns oder generell von Lohnuntergrenzen ist, muss man in der Praxis das Problem des Nicht-Einhaltens des Mindestlohnes in Rechnung stellen.
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Reden wir mal über eine echte Erfolgsstory. Eine Wachstumsgeschichte, die in der normalen Wirtschaft für Begeisterung und Auszeichnungen sorgen würde – reden wir über die Tafeln. Reden wir also über Armenspeisung im modernen Gewand. 1993 begann die „Initiativgruppe Berliner Frauen“ damit, Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Und jetzt, 20 Jahre später, haben sich die Tafeln zu professionellen Organisationen entwickelt, die nahezu flächendeckend in ganz Deutschland mittlerweile 1,5 Millionen Menschen mit ausgesonderten Lebensmitteln und Spenden versorgen.
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Diese Nachricht hat überrascht und ist zugleich eine ganz wichtige Etappe in der überaus kontroversen Debatte über die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns bzw. zahlreicher Lohnuntergrenzen, wie es das Modell der CDU vorsieht: Friseure bekommen Mindestlohn von 8,50 Euro.
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Interviewpartner im Beitrag „Tarifverhandlungen im Einzelhandel“ in der Nachrichtensendung „mittagsmagazin“ (ARD) am 23.04.2013, 13:00 – 14:00 Uhr
Die Überschrift ist bezeichnend für die Diskussion über die Pflege in Deutschland: „Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs!“ Und das Beispiel, dass in dem Beitrag von Till-R. Stoldt zitiert wird, ist keinesfalls ein Einzelfall, sondern kennzeichnet den Alltag in der ambulanten Pflege.
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Hier nicht vergessen – die ehemaligen Schlecker-Beschäftigten. Deshalb mal wieder ein Update über ihre Situation. Nach der Insolvenz der Drogeriemarktkette haben zwischen Januar und August 2012 deutschlandweit mehr als 27.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren. Zumindest einige werden sich noch erinnern, welche vollmundigen Versprechen manche Politiker und Wirtschaftsvertreter gegeben haben, als die Frauen in die offene Arbeitslosigkeit geschickt wurden – neben nicht eingehaltenen, weil gar nicht einhaltbaren Versprechen, sie in beschäftigungssichere Bereiche wie Pflege oder Kinderbetreuung zu qualifizieren wurde vor allem getönt, der Einzelhandel würde so viele offene Jobs haben, dass vermittlerische Aktivitäten von Erfolg gekrönt sein müssen. Schon damals wurde von einigen – auch auf dieser Seite – darauf hingewiesen, dass es nicht so einfach werden wird.
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