Noch eine Studie – wird der eine oder die andere gedacht haben, als in dieser Woche über eine solche berichtet wurde, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung von Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erstellt wurde und die sich mit dem Thema „Auswirkungen der Einwanderung auf Arbeitsmarkt und Sozialstaat: Neue Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für die Einwanderungspolitik“ beschäftigt. Das ist allein schon deshalb ein „heißes Eisen“, weil die Zuwanderungsdiskussion in Deutschland in vielerlei Hinsicht verzerrt ist.
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In diesen Tagen findet man leider wieder zahlreiche Beispiele für Tarifflucht, Lohndumping und wie diese erst einmal abstrakt daherkommenden Begriffe auch immer heißen. Verdeutlichen kann man dies am Beispiel der Burger-Branche.
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Interviewpartner im Beitrag „Steueroase Deutschland: Wie Amazon sich arm rechnet“ im Politikmagazin „quer“ (Bayerisches Fernsehen) am 23.05.2013, 20:15 – 21:00 Uhr

Interviewpartner im Beitrag „Chance oder Schande? In Rheinland-Pfalz gibt es Streit ums Sitzenbleiben“ (SWR 1) am 23.05.2013, 19:30 – 20:00 Uhr

Man kann es nicht mehr glauben – heute ist so ein Tag, wo nicht nur das November-Wetter im Mai frustriert, sondern auch die Beobachtung der sozialpolitischen Landschaft Gefühle hervorruft, die man nur zusammenfassen kann mit der Frage: Wie tief kann Politik, in diesem Fall die Arbeitsmarktpolitik, noch sinken? Da kündigt die Bundesagentur für Arbeit inmitten der Debatte über einen „sozialen Arbeitsmarkt“ vollmundig an, man wolle ein Programm auflegen als Alternative dazu, das Langzeitarbeitslose direkt in Betriebe bringen wird, das wäre doch viel besser für die Menschen. In Ordnung, denkt man naiv wie man am Anfang immer ist. Und was kommt jetzt ans Tageslicht? Sensationell – das Programm soll getestet werden, drei Jahre lang, mit maximal 40 Teilnehmer in Deutschland. Ein weiterer trauriger Höhepunkt in der „Verdummbeutelungs“-Orgie, die man derzeit über sich ergehen lassen muss.
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Neue Studie zur Arbeitsmarktpolitik vorgestellt – die Menschen hinter den Zahlen am Beispiel von (ehemaligen) Teilnehmern an Arbeitsgelegenheiten. Eine qualitative Untersuchung der Sichtweise der Betroffenen

 
v.l.n.r.: Manfred Rekowski, Kathrin Schultheis, Tim Obermeier, 
Stefan Sell, Stephan Ackermann, Quelle: Bischöfliche Pressestelle Trier
Am 22. Mai wurde die IST-Studie „Endstation Arbeitsgelegenheit!? Teilhabeperspektiven in „Ein-Euro-Jobs“ – Die Sicht der Betroffenen“ in Trier vom Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (ibus) gemeinsam mit dem Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen Bericht über die Veranstaltung gibt es auf der Website „O-Ton Arbeitsmarkt“: „Ein-Euro-Job“ – und dann?
Eine Kurzfassung der Studie gibt es als PDF-Datei. Im Juni wird die Langfassung der Studie als Buchpublikation im Remagener ibus-Verlag erscheinen.

Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (ibus): Endstation Arbeitsgelegenheit!? Teilhabeperspektiven in „Ein-Euro-Jobs“. Die Sicht der Betroffenen. Kurzfassung der IST-Studie, Remagen, April 2013 >> PDF-Datei