Interviewpartner im Beitrag „Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD“ des Politikmagazins „Monitor“ (ARD) am 30.03.2017
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»Die unterbezahlte Krankenschwester, in vielen Wahlkampfreden der SPD war sie in den letzten Jahren das Symbol für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft, die jetzt auch Martin Schulz immer wieder bemüht. Doch wer die Situation einer Krankenschwester vor 20 Jahren mit heute vergleicht, merkt: Obwohl sie jetzt brutto erheblich mehr verdient, bleibt ihr am Ende fast genauso wenig wie damals. Wesentlich verantwortlich dafür: Die SPD in 15 Jahren Regierungsbeteiligung.«

Dazu auch dieser Blog-Beitrag: Immer diese Steuern und ihre gar nicht so eindeutigen Umverteilungswirkungen. Und dann noch ein kritischer Blick auf den Steuersenkungswettbewerb in Europa (27.12.2016)

Wenn sich eine Pi-mal-Daumen-Studie verselbständigt und bei sozialpolitischen Grundsatzthemen wie einem bedingungslosen Grundeinkommen als Referenz dient.
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Interviewpartner im Beitrag „Altersarmut – Große Koalition spart bei Erwerbsminderung“ des Wirtschaftsmagazins „Plusminus“ (ARD) am 29.03.2017

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Altersarmut wirksam zu bekämpfen, ist Ziel der Rentenreformpläne der Großen Koalition. Besonders häufig betroffen sind Menschen, die wegen Krankheit nicht mehr arbeiten können. Doch die bisherigen Reformpläne erweisen sich als Mogelpackung.

Hebammen: Immer weniger für immer mehr. Und enorme Vergütungsunterschiede in der Pflege.
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Interviewpartner in der Dokumentation „Heute jung – morgen arm. Was wird aus unserer Rente?“ (ARD) am 27.03.2017
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Wie ist das, wenn man den 50. Geburtstag feiert und plötzlich scheinen Rente und Älterwerden ganz nahe und man überlegt: Wird das Geld später reichen? Werde ich genug haben, um den jetzigen Lebensstandard zu halten? Mit dieser Frage im Gepäck bricht die Autorin Eva Schötteldreier zu einer Reise durch Deutschland auf. Die 50-jährige Journalistin und Alleinerziehende mit zwei erwachsenen Kindern entdeckt ein Land mit einem Rentensystem in Schieflage. Nur wer von Anfang an mit einem relativ guten Einkommen als Arbeiter oder Angestellter kontinuierlich in das System einzahlt, wird am Ende von der Rente halbwegs leben können. Was aber ist mit jenen, die immer nur befristet oder in Teilzeit Arbeit finden, die mit dem Mindestlohn nach Hause gehen, in Minijobs arbeiten, oder sich um Kinder und alte Eltern kümmern? Werden sie im Alter bestraft? Ja, meinen Sozialexperten, Wohlfahrtsverbände und Kirchen: „Die Altersarmut hängt wie ein Damoklesschwert über unserer Gesellschaft“, kritisiert Frank Hensel, Kölner Diözesan-Caritasdirektor: „In den kommenden 15 bis 20 Jahren wird sich das weiter verschärfen“. Offenbar stecken mehrere Fehler im System, das eigentlich würdevolles Altern sichern soll. Die Kritiker fragen sich: Warum zahlen nicht alle Berufstätigen in den großen Rententopf? Warum bleiben Freiberufler, Selbständige und Beamte von der Pflicht zur Solidarität befreit? Und warum werden Spitzenverdiener geschont? Die Noten für unser Alterssystem sind im europäischen Vergleich ungenügend, stellt Eva Schötteldreier auf ihrer Reise fest. Und macht sich eine Entdeckungstour zu den Nachbarn, in die Niederlande und die Schweiz – mit spannenden Ergebnissen für eine würdevolle Absicherung im Alter.