EU-Kommission blickt kritisch auf die Armuts- und Ungleichheitsentwicklung in Deutschland.
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Interviewpartner im Beitrag „Betriebsrat unerwünscht: Systematisches Mobbing bei Matratzen-Concord?“ des Politikmagazins „Report Mainz“ (ARD) am 04.04.2017
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Die Firma Matratzen-Concord ist Europas Marktführer in der Branche. Das Unternehmen verfügt über 861 Filialen bundesweit, doch einen Betriebsrat gibt es nur in einem einzigen Bezirk, in der Region Braunschweig. Der Betriebsratsvorsitzende Karsten Knoke beklagt sich über eine schikanöse Behinderung der Betriebsarbeit. Die Wahl sei behindert worden, sagt er, man habe auch mit Geldangeboten versucht, ihn los zu werden, ihn zu degradieren. Wegen des Dauerclinchs mit dem Unternehmen sei der Betriebsrat faktisch handlungsunfähig. Vor dem Arbeitsgericht Hannover habe das Unternehmen seine Maßnahmen letztlich zurücknehmen müssen. Doch die juristischen Auseinandersetzungen nehmen kein Ende, so erzählt er. Prof. Stefan Sell von der Hochschule Remagen/Koblenz sieht in dem Verhalten des Unternehmens fast schon ein „lehrbuchmäßiges Vorgehen“. Man versuche ein, zwei Köpfe, die sich herausgestreckt haben, abzuschlagen, um ein Signal an die gesamte Belegschaft zu senden, so der Arbeitsmarktexperte.
Wir haben einen Plan. Sogar einen „Masterplan Medizinstudium 2020“. Und eine Kommission, die sich über das erforderliche Geld Gedanken machen soll. Das fehlt noch.
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Interview zum Thema „Reform der Leiharbeit: Man muss ins Kleingedruckte schauen“ in der Nachrichtensendung SWR Aktuell Baden-Württemberg (SWR-Fernsehen) am 01.04.2017
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Eine weichgespülte „Reform“ der Leiharbeit und Werkverträge in einer Welt der sich durch alle Qualifikationsebenen fressenden Auslagerungen.
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Interview zum Thema „Neues Gesetz für Leiharbeit tritt in Kraft: Mehr Schutz oder einfach nur Murks?“ in der Sendung „Arbeitsplatz“ (SWR1) am 01.04.2017
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Ab 1. April gilt: Unternehmen dürfen Zeitarbeiter nur noch für maximal 18 Monate ausleihen und müssen sie anschließend fest anstellen. Außerdem sollen Leiharbeiter nach spätestens neun Monaten den gleichen Lohn wie die Stammbeschäftigten bekommen. Klingt nach einer deutlichen Besserstellung von Leiharbeitern – wäre da nicht das Kleingedruckte. Interview mit Professor Stefan Sell, Hochschule Koblenz.