Die Gewerkschaftsspitze allein zu Haus? Das Ergebnis der Mitgliederbefragung zum Schlichtungsergebnis im Streik der Sozial- und Erziehungsdienste und das „Fliegenfänger“-Problem der Verdi-Führungsebene
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Diesseits und jenseits der Grundsicherung im Alter: Die Legende von der massenhaften Rentner-Armut. Das ist (nicht) richtig
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Und tschüss!? Zur Inanspruchnahme der „Rente ab 63“ und ihren Arbeitsmarktauswirkungen
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Jenseits der Einzelfälle: Die sich selbst beschleunigende Verwüstungsmechanik von abnehmender Tarifbindung im Einzelhandel, gnadenlosem Verdrängungswettbewerb und dem Hamsterrad der Personalkostenreduzierung. Plädoyer für eine Wiederherstellung der Ordnungs- und Schutzfunktion des Tarifsystems gegen die „Rutschbahn nach unten“ durch Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge
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Interviewpartner im Beitrag „Rewe in der Kritik: Wie durch den Verkauf der Märkte Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt werden“ des Politikmagazins „Report Mainz“ (ARD) am 04.08.2015
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40 Prozent aller Rewe-Märkte werden inzwischen von selbständigen Kaufleuten geführt. Was dynamisch und erfolgreich daher kommt, hat für die Beschäftigten oft gravierende Konsequenzen: Diese Betriebe fallen aus der Tarifbindung, die Einkommen sinken um 20 bis 30 Prozent. Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beobachtet, dass zunehmend, bis auf wenige Positionen in den Märkten, Menschen nur noch zum Mindestlohn beschäftigt werden. Arbeitsmarktexperten wie Prof. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz fordern deshalb die Bundesregierung zum Handeln auf. Die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen soll wiederhergestellt werden. Die Arbeitgeber haben diese Forderung bereits abgelehnt.
Interview in der Sendung „Journal am Morgen“ (SWR2) am 04.08.2015 zum Thema „Mindestlohn, Flexibilität und andere weiße Salben. Einige Aspekte der aktuellen Sozialpolitik“
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