Auch wenn das Thema Kindertagesbetreuung derzeit irgendwie verloren gegangen ist in den Medien und damit auch in der öffentlichen Wahrnehmung – die Probleme sind deswegen nicht kleiner geworden. Ganz im Gegenteil besteht derzeit die Gefahr, dass aufgrund des Absinkens unter die medial vermittelte Wahrnehmungsschwelle die real existierenden schlechten Bedingungen vor Ort perpetuiert werden und darüber hinaus sich noch weiter verschlechtern müssen, denn in vielen Kommunen, denen heute schon das Wasser bis zum Hals steht, müssen aufgrund des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz weiter Plätze geschaffen werden für die Kleinsten – und angesichts der enormen Kosten, die damit verbunden sind, besteht eine innere Logik, dass der Ausbau mit einer Tendenz zur Absenkung der bereits heute schlechten Rahmenbedingungen verbunden sein wird.
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Hartz mag Hartz IV nicht: „Hätte ich Leutheusser-Schnarrenberger geheißen, wäre mir das erspart geblieben“.
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Academia meets Politics: Luncheon Discussion with Professor John Hattie
15.11.2013, Berlin, Parlamentarische Gesellschaft
>> zu John Hattie: www.visiblelearning.de

14.11.2013, Birkenfeld

„Jenseits des Alarmismus, aber vor der Existenzfrage: Was der demografische Wandel für die Landkreise bedeutet und was man (nicht) machen sollte/könnte/müsste!“

Vortrag auf der Öffentlichen Hauptversammlung des Landkreistages Rheinland-Pfalz

Immer wieder wird man in diesen Tagen seitens interessierter Vertreter der „Den Deutschen geht es immer besser“-Message mit dem Hinweis konfrontiert, dass die von den „anderen“, also zumeist linken politischen Kräften und sonstigen Berufspessimisten kolportierte These, dass die Ungleichheit in unserer Gesellschaft zunehmen würde, seit Jahren schon nicht mehr zutreffe, wir ernten jetzt die Früchte der „Flexibilisierung“ des Arbeitsmarktes und auch die Niedrigst- und Niedriglöhner würden profitieren von Job- und sonstigen Wundern in diesem Land – ergo dürfe man auf keinen Fall den Niedriglohnsektor etwa durch einen unverschämt hohen Mindestlohn beschädigen, würde man doch die angeblich dort gestrandeten Geringqualifizierten und sonstige Problemgruppen des Arbeitsmarktes wieder in die bittere Arbeitslosigkeit treiben.
An solchen Stellen muss man sich immer wieder mal retten in die Welt der „kalten“ Zahlen und Fakten.
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Der Mindestlohn ist schlecht, sagen die Wirtschaftsweisen. Einer von ihnen sagt das Gegenteil. Schauen wir also mal genauer hin.
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