Interview zum Thema „Auszubildende – Die vergessenen Opfer der Coronakrise“ in der Sendung „Zeitfragen“ (Deutschlandfunk Kultur) am 26.05.2020
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»Viel wird über Probleme von Schülern, Kitakindern oder Studierenden in der Coronakrise geredet, aber nur wenig über die Lage der Auszubildenden. Dabei sind viele von der Krise hart getroffen. Dies hat Folgen für die ganze Gesellschaft, warnt der Sozialwissenschaftler Stefan Sell.«
Stefan Sell
Interviewpartner im Beitrag „Lohndumping mit Werkverträgen“ des Politikmagazins „Westpol“ (WDR-Fernsehen) am 24.05.2020
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»Nach den Coronafällen in der Fleischbranche will die Bundesregierung dort jetzt Werkverträge über Subunternehmen verbieten. Sind nun auch Billiglöhne in anderen Branchen bald Geschichte? Auch beim Bau, in der Logistik oder der Gebäudereinigung kritisieren Gewerkschaften seit Jahren, dass der Tariflohn umgangen und Arbeitnehmer über Subunternehmen ausgebreitet werden. Trotzdem wollen Union und Wirtschaftsverbände kein grundsätzliches Verbot dieser Praxis. Und auch die Fleischwirtschaft will gegen die neuen Auflagen von Bundesarbeitsminister Heil jetzt vorgehen und klagen.«
Corona-„Familienbonus“: 300 Euro pro Kind. Warum nicht gleich 600 Euro? Für alle. Wirklich für alle?
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Werkverträge soll es in der Fleischindustrie nicht mehr geben. Ab dem kommenden Jahr. Vorhang wieder runter vor der Schlachthausszenerie. Aber Fragezeichen bleiben
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Studiogast in der Sendung „SWR1 Leute“ am 20.05.2020, 10:00 – 12:00 Uhr (SWR1)
➔ SWR1 Leute: Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell. Moderation: Nicole Köster (20.05.2020)

Vom Tauziehen um Werkverträge und Verantwortung für Menschen in der Fleischindustrie. Und von den Kriegsgewinnlern, die ihre Einkaufspreise optimieren
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