Das Thema Pflege und dabei der schon bestehende sowie der weiter zunehmende Mangel an Fachkräften in der Pflege wird in dem folgenden Beitrag beleuchtet vor dem Hintergrund der Frage, wie es weitergehen kann und sollte mit den Pflegeausbildungen:

Stefan Sell (2012): Mit Herzensbildung und Studium. Reform der Pflegeausbildungen, in: Gesundheit und Gesellschaft, Heft 3/2012, S. 24-29 >> PDF-Datei

Der Pflegebedarf steigt und die Fachkräfte werden knapp. Vor diesem Hintergrund diskutieren Fachleute und Politik über eine Reform der Pflegeausbildungen. Im Raum steht eine einheitliche Basisqualifikation für Kranken- und Altenpflege. Um die Attraktivität des Berufes zu erhöhen, müssen sich aber auch Gehalt und Image verbessern, meint Stefan Sell.

„Was wir bei Kleinkindern falsch machen, können wir nicht mehr wiedergutmachen“. Prof. Dr. Stefan Sell warnt vor qualitativ schlechter Kleinkindbetreuung.
Interview während der Didacta Bildungsmesse 2012 am 15.02.2012 in Hannover.

Interviewpartner in der Dokumentation „Schlamperei im Amt. Jobcenter auf dem Prüfstand“ (MDR-Fernsehen) am 04.04.2012, 20.45-21:15 Uhr

Das Jobcenter Salzlandkreis überwies im Herbst vergangen Jahres einem Hartz-IV-Empfänger fast 43.000 Euro auf sein Konto – das sorgte für Schlagzeilen. In Hannover erhielt ein Mann einen Zuschuss für „seine“ Schwangerschaft. Bundesweit landeten vertrauliche Schreiben der Bundesagentur für Arbeit bei falschen Empfängern. Keine Einzelfälle, wie Rechtsanwälte sagen. Doch warum kommt es so häufig zu Pannen? „Exakt – Die Story“ forscht nach. Betroffene, Rechtsanwälte und ein Sozialforscher, aber auch die andere Seite, Mitarbeiter der Jobcenter und Arbeitsämter, kommen zu Wort.


Interviewpartner im Beitrag „Wenn das Jobcenter zum Stolperstein wird“ in der Sendung „MDR um zwölf“ (MDR-Fernsehen) am 04.04.2012, 11:45-12:30 Uhr

Interviewpartner im Beitrag „Gescheiterte Transfergesellschaft für Schlecker-Beschäftigte“ des Nachrichtenmagazins „Landesschau aktuell“ (SWR-Fernsehen) am 30.03.2012, 19:45-20:00 Uhr sowie zugeschaltetes Studiointerview zu diesem Thema in der Spätausgabe der „Landesschau aktuell“ (SWR-Fernsehen) am 30.03.2012, 21:45-22:00 Uhr.

Studiogast in der Sendung „Der Tag“ (PHOENIX) am 29.03.2012, 23:00-0:00 Uhr zu den gescheiterten Transfergesellschaftsplänen für Schlecker-Beschäftigte sowie den neuen Arbeitsmarktzahlen.

28.03.2012, Kassel

„Inklusion geht alle an! Ambivalenzen eines revolutionären Ansatzes“

Vortrag auf dem Verbandstag 2012 des Paritätischen Hessen

Es ging bei dem Vortrag um einen weiten Zugang zum Begriff der Inklusion und um die Darstellung der Gefahren, die mit einer inflationären Verwendung und zugleich der inhaltlichen Verengung aufgrund der „Schullastigkeit“ der aktuellen Diskussion über Inklusion verbunden sind. Am gleichen Tag fand im Hessischen Landtag eine Debatte über „inklusive Schulen“ statt. Hierzu zwei weiterführende Links:

Zum einen der folgende längere Artikel, der über die Landtagsdebatte und darüber hinaus berichtet:
>> Annegret Böhme: Schön wär’s, in: taz, 29.03.2012

Hört sich gut an: Hessens Schulen führen die Inklusion ein. Allerdings unter Vorbehalt: Fehlt es zum Beispiel an einer Rampe für einen Rollstuhl oder an Fachpersonal, kann die Schule jemanden ablehnen. Kinder wie Yilmaz müssen dann weitersuchen

sowie der schon vor einiger Zeit veröffentlichte Überblicksartikel

>> Dieter Katzenbach: Umsetzung der UN-Konvention in der hessischen Bildungspolitik, in: Zeitschrift für Inklusion, Heft 3/2011

Die Umsetzung der UN-Konvention trifft in Hessen auf die bildungspolitische Konstellation einer von CDU und FDP gestellten Landesregierung. Diese verhält sich – um es dezent auszudrücken – gegenüber den schulpolitischen Implikation der Konvention äußerst zurückhaltend. In den einschlägigen Verlautbarungen der Kultusministerin wie auch der bildungspolitischen Sprecher der beiden Regierungsparteien wird deutlich mehr Gewicht darauf gelegt, den Fortbestand von Sonderschulen auch unter Geltung der UN-Konvention zuzusichern, als sich den Fragen der Realisierung der sich aus der Konvention ergebenden Rechtsansprüche zuzuwenden. Gleichwohl hört man natürlich nur Bekenntnisse zur Inklusion.

Interviewpartner im Beitrag „Warnstreiks: Ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 6,5 Prozent mehr Gehalt“ im „Morgenmagazin“ (ARD) am 26.03.2012
21.03.2012, Sinzig

„Wissenschaftliche Betrachtung der aktuellen Burnout-Diskussion und ihrer Implikationen für die Arbeitswelt“

Vortrag beim Themenabend „Burnout – ausgebrannt, erschöpft, verbraucht … was steckt hinter der neuen Volkskrankheit“ der AOK Rheinland-Pfalz