Interviewpartner im Beitrag „In Deutschland Hui – im Ausland Pfui: Unterdrückt die deutsche Post weltweit Arbeitnehmerrechte?“ des Politikmagazins „Report Mainz“ (ARD) am 15.01.2013, 21:45-22:15 Uhr
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Interviewpartner im Beitrag „Kritik an verkürzter Erzieher-Ausbildung“ in der Sendung „Umschau“ (MDR-Fernsehen) am 15.01.2013, 20:15 – 21:00 Uhr
Normalerweise dauert die Ausbildung zur Erzieherin drei Jahre. Weil aber dringend Kräfte gesucht werden, werden Kurz-Ausbildungen angeboten. Sind diese wirklich ausreichend?
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14.01.2013, Wuppertal

„10 Jahre Hartz 4 – was hat es gebracht und wo geht es hin?“

Vortrag bei der Mitgliederversammlung der Diakonie Wuppertal

Eine 24-Stunden Kita trifft einen Nerv der modernen Arbeitswelt: In den vergangenen Monaten wurden zumeist sehr abstrakt über fehlende Kita-Plätze vor dem Hintergrund des anstehenden Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr diskutiert und gestritten. Schon hinsichtlich der Zahl der wirklich fehlenden Kita- und Tagespflegeplätze (wobei letztere meistens „vergessen“ werden) gibt es erhebliche Unsicherheiten, um das mal vorsichtig auszudrücken. Auf der anderen Seite sind ja durchaus viele neue Plätze in den vergangenen Jahren und gerade am aktuellen Rand aufgrund der Debatte über mögliche Schadensersatzansprüche der Eltern bei Nicht-Einlösung des Rechtsanspruchs ab August 2013 gegenüber den Kommunen entstanden. Wobei hier fast überhaupt nicht (mehr) darüber diskutiert und gestritten wird, um welche Plätze genau es sich denn handelt, weder hinsichtlich der Rahmenbedingungen, mit denen die Kinder und ihre Eltern in den Einrichtungen oder der Tagespflege konfrontiert werden, noch mit Blick auf den Betreuungsumfang dessen, worauf da eigentlich ein Rechtsanspruch besteht.

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In der Online Ausgabe der Tageszeitung DIE WELT wurde gestern berichtet: „Job-Vermittler drängen Arbeitslose in Zeitarbeit“. SPIEGEL ONLINE hat heute nachgezogen und das Thema aufgegriffen: „Schnell vermittelt, schnell wieder arbeitslos“. Es geht hier um eine Problematik, die den Betroffenen, die praktische Erfahrungen haben mit den Agenturen und/oder Jobcentern, mehr als bekannt sind: Immer mehr offene Stellen, die bei der Arbeitsagenturen oder den Jobcentern gemeldet sind, kommen von Leiharbeitsfirmen. Und offensichtlich befinden sich die Agenturen und Jobcenter in einer win-win-Situation mit den Leiharbeitsfirmen, wenn diese Arbeitslose einstellen – und sei es eben auch nur, was der Regelfall ist, kurzfristig: Denn jede Einstellung bei einer Leiharbeitsfirma gilt als „Integration“ in Erwerbsarbeit und bekommt in der Statistik das gleiche Zählungsgewicht wie die oftmals mühsame, auf alle Fälle erheblich aufwendigere Vermittlung in eine normale, unbefristete Beschäftigung in einem normalen Unternehmen.
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