26.01.2013, Darmstadt

„Prekäre Beschäftigung, Niedriglohn und Altersarmut“

Vortrag beim Politischen Jahresauftakt der IG Metall Rhein-Main
(Darmstadt/Frankfurt/Mainz-Worms/Offenbach/Wiesbaden-Limburg)

Derzeit ist wieder einiges los auf dem Arbeitsmarkt. Schauen wir uns als ein erstes Beispiel die unbefriedigende Situation mit den Branchen-Mindestlöhnen an. Immer wieder wird über zahlreiche Umgehungspraktiken der Arbeitgeber berichtet, die ihren Beschäftigten den ihnen zustehenden Mindestlohn verweigern. Besonders das Reinigungsgewerbe spielt hier eine unrühmliche Rolle, denn hier findet man sehr häufig illegales Arbeitgeberverhalten. Diese Tage lief im Abendprogramm der ARD der Unterhaltungsfilm „BlitzBlank“, in dem es um das besagte Reinigungsgewerbe ging. Am Ende des Filmes wurde dem Zuschauer ein Happy-End präsentiert, der ehemals ausbeuterische Chef hat ein Einsehen und zahlt seinen Mitarbeiter/innen einen besseren Lohn. Direkt im Anschluss wurden die Zuschauer dann im Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ allerdings mit der Realität konfrontiert.
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Interviewpartner
im Beitrag „Im Westerwald wurden Langzeitarbeitslose verlost“ des
Politikmagazins „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ (SWR-Fernsehen) am 24.01.2013,
20:15 – 21:00 Uhr
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Eine
umstrittene Tombola auf dem Bendorfer Weihnachtsmarkt macht Schlagzeilen, denn
dort ging es nicht nur um Sachpreise, sondern auch um Dienstleistungen von
Langzeitarbeitslosen. Der private Bildungsträger DG Mittelrhein hat sie an
Firmen in der Region verlost. 

Interviewpartner
im Beitrag „Reinigungsfirmen umgehen Mindestlöhne“ des Wirtschaftsmagazins
„Plusminus“ (ARD) am 23.01.2013, 22:15 – 22:45 Uhr
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Obwohl
im Reinigungsgewerbe mittlerweile Mindestlöhne gelten, umgehen viele
Arbeitgeber diese Regelung. PLUSMINUS zeigt im Anschluss an die ARD-Komödie zum
Konkurrenzkampf im Reinigungsgewerbe, wie die Realität aussieht.