Das kennen wir: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Wir können es auch etwas seriöser formulieren und von einem weiteren Beispiel für den berühmten „Matthäus-Effekt“ sprechen: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“ Diesmal geht es bei der Anwendung dieser Lebensweisheiten um die Fleischindustrie, die uns in den vergangenen Monaten auf Trab gehalten hat – Stichwort Leiharbeit, Werkvertragsarbeitnehmer aus Osteuropa, unwürdige Produktionsbedingungen usw. Nun müssen wir erneut lernen, wie doch die Dinge miteinander zusammenhängen – aber gleich vorweg die Frage: Hätten Sie geahnt, dass die Nutzung von Werkverträgen und die Energiewende in einem monetären Zusammenhang stehen? Nein? Ich auch nicht. Ist aber so.
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Mit Blick auf das Bahn-Chaos in Mainz könnte man einstimmen in die vielgestaltigen zynischen Verballhornungen, die in den sozialen Medien dazu produziert werden. Man könnte das tun, sollte es aber nicht. Denn vor unseren Augen läuft ein bitteres Lehrstück ab, das in realitas aufzeigt, wozu eine fehlgeleitete Ökonomisierung von Daseinsvorsorge – und dazu gehört die Bahn nach meinem Verständnis – führen kann, nein: muss.
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Blanke Not oder „gestiegene Konsumlust“? Vermutungen über eine Tatsache: Die Anzahl der Zweitjobs wächst weiter. Das Problem sind die Minijobs an sich.
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Dank Bahn: Mainz vergeht das Singen und Lachen. Minimale Ausbildung, maximale Dienstzeit – das kann nicht gut enden. Ein kleines Lehrstück über das Totsparen beim „Faktor Arbeit“ und was „Fachkräftemangel“ ganz real bedeuten kann.
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Vom Betreuungsreduktionismus über das draußen hin zu Kathedralen neuer Art? Gedanken über „Orte für Kinder“.
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Sind wir sukzessive auf dem Weg in einer Lagergesellschaft? Und das nicht nur an den Festungsmauern Europas, sondern inmitten unserer Gesellschaften im Herzen Europas?
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