Studiogast in der Sendung „Vor Ort“ (Phoenix) zum Thema Rente und Altersarmut am 04.09.2012, 14:30 – 15:00 Uhr

Manchmal hat der Schweizer Käse weniger Löcher als man so denkt: Das Thema „Altersarmut“, „Zuschussrente“ und überhaupt die Rente werden derzeit durch die Medien gepeitscht.

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Diskussionssendung zum Thema „Gut gemacht oder nur gut gemeint? Zehn Jahre Hartz-Reformen“, West ART Talk (WDR-Fernsehen), 02.09.2012, 11:00 – 12:25 Uhr.
Diskussionsteilnehmer: Heinz Buschkowsky, der sprachgewaltige Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Isolde Kunkel-Weber, die Mitglied der „Hartz-Kommission“ war und damit zurecht als Insiderin bezeichnet werden kann, der ostdeutsche Schriftsteller Ingo Schulze, der 23-Jährige Patrick Häßicke, der vier Jahre lang von Hartz IV gelebt hat und jetzt eine Ausbildung zum Schornsteinfeger macht, sowie Prof. Dr. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz

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Ein Teil der Bundesregierung verdirbt einem jetzt sogar den Sonntag, wenn man schon beim morgendlichen Organisieren des kontinentaleuropäischen Frühstücks in Form echter Brötchen beim Bezahlen derselben – technisch nicht vermeidbar – mit der dicken, fetten Schlagzeile dieser allseits bekannten Zeitung mit den vier Buchstaben konfrontiert wird: „Die neue Renten-Schock-Tabelle. Ministerin von der Leyen: Legitimität des Rentensystems in Gefahr“.

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‎“Jeder vierte neue Erwerbslose rutscht sofort in Hartz IV“ und angesichts dieser Zahlen warnt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) vor einem „Zweiklassensystem“ bei der Absicherung der Erwerbslosigkeit.
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„Da waren die Nicht-Bedürftigen mal wieder schneller“: In der Bildungs- und Sozialpolitik kennt man viele Beispiele für groteske Mittelverschwendung, während andere Bereiche jeden zusätzlichen Cent dringend gebrauchen könnten, dort aber Mittel fehlen oder noch weiter gekürzt werden. Und nicht selten wird vor dem Hintergrund angeblich „alternativloser“ Einsparungen in Zeiten (durch die Steuerpolitik selbst hergestellter) öffentlicher Armut sozialpolitisch dahingehend argumentiert, dass man dann wenigstens die knappen Mittel auf die Menschen konzentrieren sollte, die Hilfe und Förderung am dringendsten benötigen. In diesem Zusammenhang werden dann immer wieder an erster Stelle die Kinder genannt.
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Mehr Kita-Plätze auf Kosten der Betreuungsqualität. Sozialwissenschaftler
Stefan Sell zu den Ergebnissen des 2. NRW-Krippengipfels. Interview in der Sendung „Campus & Karriere“ (DLF) am 31.08.2012
Kleinere
Räume und größere Gruppen hat Familienministerin Ute Schäfer auf dem gestrigen
Krippengipfel gefordert. Unter dem Druck des zukünftigen Rechtsanspruchs der
Eltern auf einen Kita-Platz dürften jedoch keine Standards gesenkt werden,
kritisiert Stefan Sell, Sozialwissenschaftler an der Hochschule Koblenz.

„Verschleiern, verschweigen, verwirren, Kontrolle verhindern“: In den vergangenen Tagen war das Thema Rente und Altersarmut wieder mal auf dem Radarschirm der Berichterstattung, ausgelöst durch die Zahl der arbeitenden Rentner und deren erheblicher Anstieg. Zum Themenfeld Altersvorsorge gehört aber auch die „Riester-Rente“. Und hier gibt es schon seit langem neben einer grundsätzlichen Kritik an der damit verbundenen Privatisierung eines Teils der Altersvorsorge (und der parallel vorgenommenen Absenkung des Sicherungsniveaus der gesetzlichen Rente) eine Infragestellung der Kosten-Nutzen-Relation der mit ganz erheblichen staatlichen Mitteln subventionierten privaten Altersvorsorge, die vor allem darauf abstellt, dass zu viel Geld in den Taschen der Versicherungen verschwindet.

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