„Mit Quickies kommen wir nicht weiter“. Flüchtlinge, Jobcenter und der Arbeitsmarkt.
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Arbeit in der Paketzustellung: Verheddert im System der organisierten Unverantwortlichkeit.
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31.10.2015, Mainz

Miese Jobs vor Gericht: Tribunal Arbeit in der Paketzustellung

Am Samstag, 31. Oktober 2015 ab 10 Uhr, tagt das Tribunal Arbeit in der Paketzustellung im Mainzer Unterhaus, Walpoldenstraße. Als Anklägerin bringt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Rheinland-Pfalz-Saarland prekäre Arbeitsbedingungen, Arbeitshetze und Hungerlöhne vor Gericht. Dabei wird ver.di von prominenten Zeugen und Sachverständigen unterstützt. So berichtet Günter Wallraff von seinen persönlichen Erfahrungen in der Branche. Professor Dr. Stefan Sell gibt seine Einschätzung aus wissenschaftlicher Sicht. Darüber hinaus sagen direkt Betroffene aus. Sie zeichnen ein erschütterndes Bild der unhaltbaren Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in einer boomenden Branche, in der die Verantwortung immer weiter gegeben wird, bis den letzten die Hunde beißen. Gerichtspräsidentin und Moderatorin ist Margarete Ruschmann. Veranstalter ist ver.di Rheinland-Pfalz/Saarland in Kooperation mit GUV-Fakulta, dem Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen, der TBS gGmbH Rheinland-Pfalz und der Regionalstelle für Arbeitnehmer- und Betriebsseelsorge Mainz.

„Ich stöhne jeden Tag.“ Und: „Unser früherer Kundenkreis ist ja nicht weg“. Bittere Verteilungsfragen ganz unten, wo Flüchtlinge auf Obdachlose treffen.
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Interview zum Thema „Neue Arbeitsmarktzahlen – Rekordtiefstand bei der Arbeitslosigkeit. Alles gut?“ bei HR-Info am 29.10.2015

Wohnst Du noch oder schon? Und wie? Von der „Marktekstase“ bis hin zur Suche nach praktischen Lösungen für ein Dach über dem Kopf.
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