Auf der Facebook-Seite von „Aktuelle Sozialpolitik“ wurde ja schon mehrfach über die Situation der Beschäftigten des Einzelhandels – ob nun bei Schlecker, bei Netto oder anderen Unternehmen – berichtet. Und dies im Regelfall sehr kritisch, weil es genau darüber leider auch viel zu berichten gibt. Ist es vor diesem Hintergrund nicht eine hervorragende Idee, bei all den Negativschlagzeilen auch mal die guten Beispiele zu benennen und damit ein wenig die Aufmerksamkeit auf sie zu lenken?
Stefan Sell
Zugeschaltetes Interview zum Thema „10 Jahre Hartz-Reformen“ in der Nachrichtensendung „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“ (SWR-Fernsehen) am 16.08.2012, 21:45-22:00 Uhr
Interview zum Thema „10 Jahre Hartz-Reformen“ bei NDR Info, 16.08.2012, 17:27 Uhr
„Sell: Hartz-Reform ist weder Erfolgsstory noch Verarmungsmaschine“
Studiogast im „Morgenmagazin“ (ARD) am 16.08.2012
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Auf meiner Facebook-Seite von „Aktuelle Sozialpolitik“ wurde bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt nach der Insolvenz von Schlecker und der absehbaren Entlassung von zehntausenden Beschäftigten darauf hingewiesen, dass die Filialschließungen nicht nur die betroffenen Frauen, sondern auch die ländlichen Regionen hart treffen, denn dort waren die Schlecker-Läden nicht selten die letzte verbliebene Einkaufsmöglichkeiten. Und es wurde – als noch alle über eine Transfergesellschaft diskutiert haben – an dieser Stelle der Vorschlag gemacht, zumindest einmal in Erwägung zu ziehen, in den ländlichen Regionen eine Umwandlung der Schlecker-Filialen in Dorfläden herbeizuführen.