Unter Ausschluss der Öffentlichkeit leben – von niemanden vermisst, für das restliche Leben vergessen. Für viele sicher eine Albtraum-Vorstellung, die heute nicht mehr Realität sein sollte und dürfte. Und dennoch: Es gibt immer mehr Menschen, die von dieser Situation betroffen sind: Psychisch Kranke, weggesperrt in geschlossenen Abteilungen. Insider nennen diese Einrichtungen „Geheimheime“. Und es geht hier nicht um einige wenige Fälle: Die Zahlen sind dramatisch.
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„Die Ausbeutung hat ein neues Level erreicht.“ Mit diesen Worten wird ein Betriebsrat zitiert, mit Blick auf die Werkvertragsarbeitnehmer von Subunternehmen, die in Schlachthöfen und anderen Betrieben arbeiten. Nachdem in den vergangenen Jahren und Monaten vor allem die Leiharbeit und dabei deren Inanspruchnahme als Instrument zum Lohndumping durchaus immer kritischer in der Öffentlichkeit diskutiert worden ist, müssen wir uns offensichtlich mit einem Phänomen auseinandersetzen, das immer stärkere Konturen bekommt: Werkverträge.
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07.03.2013, Koblenz

„Bildungspolitik in Zeiten der Schuldenbremse“

Vortrag auf einer Veranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an der Universität Koblenz

Interviewpartner zum Thema „Armuts- und Reichtumsbericht“ der Bundesregierung in der Sendung „Der Tag“ (Phoenix) am 06.03.2013, 23:00 – 0:00 Uhr

Zugeschaltetes Interview zum Thema „Armuts- und Reichtumsbericht“ der Bundesregierung in der Nachrichtensendung „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“ (SWR-Fernsehen) am 06.03.2013, 21:45 – 22:00 Uhr

Heute wurde der seit Monaten im Paralleluniversum der „Ressortabstimmungen“ zwischen verschiedenen Ministerien zirkulierende „4. Armuts- und Reichtumsbericht“ der Bundesregierung offiziell von der Bundesarmutsministerin, sorry, es muss natürlich korrekt heißen: Bundeswohlstandsministerin Ursula von der Leyen (CDU) der Öffentlichkeit im Rahmen der Bundespressekonferenz vorgestellt. Schaut man sich die Online-Berichterstattung nach dieser Präsentation an, beispielsweise auf „Spiegel Online“ unter der Überschrift „Mehr Arbeit, mehr Armut“, dann muss man den Eindruck bekommen, hier haben einige der Ministerin nicht zugehört, denn die hatte im Wesentlichen nur erfreuliche Nachrichten mit im Gepäck.
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