Interviewpartner in der Reportage „Die Paket-Flut: Kunden, Zusteller und Lieferanten am Limit“ (SWR-Fernsehen) am 20.12.2018
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Weihnachten 2018 wird eine Paketflut in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erwartet, die alle Rekorde bricht. Bücher, Elektronik, Kleidung, Spielzeug – immer öfter werden Geschenke im Internet bestellt. Deutschlandweit müssen Lieferdienste an Spitzentagen vor dem Fest über 15 Millionen Päckchen bearbeiten: Eine gigantische Paketwelle aus dem Internet, die kaum zu stemmen ist. Viele Postsendungen landen nicht dort, wohin sie sollen. Zustellkarten und ganze Lieferungen verschwinden. Der Frust der Kunden wächst, sodass spätestens kurz vor Weihnachten die Beschwerdeportale überquellen. Und das, obwohl schon ab Oktober Zehntausende zusätzliche Paketfahrer und Logistiker beschäftigt werden. Sie haben meist kurze Zeitverträge oder arbeiten als Subunternehmer. Ihre Stundensätze liegen oft nur knapp über dem Mindestlohn. Ausliefern müssen sie im Akkord. Und ihre Sprinter mit den Paketen blockieren besonders zum Jahresende den Verkehr der Innenstädte von Stuttgart, Mainz oder Karlsruhe. „Zur Sache-Extra“ über den Paketstress in der Vorweihnachtszeit und die Frage: Was sind die Folgen des Lieferwahnsinns? Wer profitiert und wer leidet unter der Paketflut aus dem Internet? Die Reporter Sebastian Schley und Jörg Armbrüster waren im Südwesten unterwegs.

Interviewpartner im Beitrag „Hartz IV: Verein „Sanktionsfrei“ startet Experiment“ in der Wirtschaftssendung  „Profit“ (WDR 5) am 13.12.2018
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Überflüssig, sagen die einen. Notwendig, die anderen. Es geht um Sanktionen im Hartz-IV-System – und die sind im Moment politisch heiß umstritten. Ein Verein macht jetzt den Test: Was bringen sie wirklich?

Interview zum Thema „Fördern ohne Fordern – Alternativen zu Hartz IV“ in der Sendung „Wortwechsel“ (Deutschlandfunk Kultur) am 30.11.2018
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Kaum eine politische Reform wird so heiß diskutiert wie Hartz IV. SPD und Grüne überbieten sich mit Vorschlägen, die Grundsicherung zu ersetzen. Aber sind dies wirklich Alternativen? Oder ist die Zeit reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen?
Die SPD würde Hartz IV am liebsten versenken und stattdessen ein „Bürgergeld“ einführen. Die Grünen schlagen eine bedingungslose „Garantiesicherung“ vor. Und Union und FDP wollen Hartz IV beibehalten, auch die Sanktionen. Ihr Argument: Die Reformen hätten geholfen, die Arbeitslosigkeit deutlich zu reduzieren.
Aktuellen Umfragen zufolge ist die Mehrheit der Deutschen für eine grundlegende Änderung der Grundsicherung. Nur, wie kann eine Alternative zu dem bisherigen System von „Fördern und Fordern“ aussehen? Ist eine bedingungslose Zahlung nicht ungerecht jenen gegenüber, die das Sozialsystem am Laufen halten? Oder ist die Zeit reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen?

Darüber diskutieren:
➞  Inge Hannemann, Hartz IV-Kritikerin
➞  Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz
➞  Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin