Interview „Schon 2025 arbeiten Maschinen laut WEF-Studie mehr als Menschen: Wie muss sich der Arbeitsmarkt darauf einstellen?“ (SWR Aktuell) am 17.09.2018

Interviewpartner im Beitrag „Neue Billiglöhne bei „Real“: Abstieg auf Raten“ des Politikmagazins „Monitor“ (ARD) am 06.09.2018
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Die Warenhauskette „Real“ will neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig deutlich weniger Lohn bezahlen als bisher. Was das Unternehmen „wettbewerbsfähige Entgeltstrukturen“ nennt, bedeutet für viele Angestellte schlicht Armut: Meist nur in Teilzeit beschäftigt, leben viele jetzt schon am Existenzminimum; künftig werden noch mehr Verkäuferinnen und Kassiererinnen zusätzlich Arbeitslosengeld II beantragen oder mit Nebenjobs um ihre Existenz kämpfen. Ein Beispiel für den alltäglichen sozialen Abstieg in Deutschland, der längst auch politische Folgen hat.

Interviewpartner in der Dokumentation „Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim“ (Bayerisches Fernsehen) am 05.09.2018
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Pflegenotstand in Deutschland: Zu wenig Pfleger, immer mehr alte, kranke Menschen. Ein möglicher Lösungsansatz: Digitalisierung im Heimalltag. Doch passen Roboter, Kameras und Funktechnik in den sensiblen Bereich der Pflege? Und was sagt der Datenschutz?

Diskussionssendung „Armes, altes Deutschland. Wer bezahlt den Ruhestand der Baby-Boomer?“ (SWR 2) am 29.08.2018
Es diskutieren:
Prof. Dr. Christian Hagist, Otto Beisheim School of Management, Düsseldorf
Prof. Dr. Simone Scherger, Universität Bremen, Mitglied der Rentenkommission
Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz
Gesprächsleitung: Thomas Ihm
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»Nur noch wenige Jahre, dann steht die beitragsfinanzierte Rente vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Mit dem Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand, wird das System einem Belastungstest unterzogen, an dem es zerbrechen könnte. Seit März dieses Jahres berät eine Rentenkommission der Bundesregierung über Lösungen. Ergebnisse sollen Anfang 2020 präsentiert werden. Bereits gestern Abend haben sich die Regierungsparteien auf Verbesserungen bei der Mütter- und Erwerbsminderungsrente sowie auf Beitragsobergrenzen und ein stabiles Rentenniveau bis 2025 geeinigt. Ist damit der Koalitionsstreit um die Zukunft der Rente beigelegt? Helfen die Maßnahmen, um in einem vergreisenden Deutschland massenhafte Altersarmut zu verhindern? Was kann die demographische Belastung für unser Rentensystem auffangen?«

Interviewpartner im Beitrag „Arbeitslose wehren sich gegen Meldepflicht“ in der Sendung „Wirtschaft und Gesellschaft“ (Deutschlandfunk) am 23.08.2018
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Interview zum Thema „Was tun gegen die Tarifflucht?“ (hr-iNFO) am 17.08.2018
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Wer in einer großen Firma arbeitet, der wird nach Tariflohn bezahlt. Das war mal der Standard in Deutschland: Man konnte sich darauf verlassen, dass am Ende des Monats auch mindestens das auf dem Konto landete, was Arbeitgeber und Gewerkschaften ausgehandelt hatten. Davon sind wir aber längst weit entfernt: In Westdeutschland wird nur noch etwa die Hälfte (49 Prozent) der Arbeitnehmer nach einem Flächen-Tarifvertrag bezahlt, im Osten sogar nur 34 Prozent. Vor allem im Einzelhandel arbeiten immer mehr Beschäftigte außerhalb eines Tarifvertrages. Kritiker sprechen deshalb von einer Tarifflucht der Unternehmen in Deutschland. So auch Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz.